Onute Narbutaite: Oratorium "Centones meae urbi" auf CD
Oratorium "Centones meae urbi"
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Künstler:
- Gunta Gelgote, Nerijus Masevicius, Kaunas State Choir, Lithuanian National Symphony Orchestra, Robertas Servenikas
- Label:
- Ondine
- Aufnahmejahr ca.:
- 2025
- Artikelnummer:
- 12534863
- UPC/EAN:
- 0761195145524
- Erscheinungstermin:
- 9.1.2026
- Gesamtverkaufsrang: 9254
- Verkaufsrang in CDs: 4720
Onutė Narbutaitės Oratorium »Centones Meae Urbi« (1997) ist ein Schlüsselwerk der litauischen zeitgenössischen Musik und brachte der Komponistin den litauischen Nationalpreis ein. Diese neue Aufnahme aus dem Jahr 2024 mit Robertas Šervenikas als Dirigent des Litauischen Nationalen Symphonieorchesters, dem Kaunas State Choir und den litauischen Gesangssolisten Gunta Gelgotė und Nerijus Macevičius, ist eine wichtige Ergänzung der litauischen Musikaufnahmen. Die litauische Hauptstadt Vilnius ist ein Mosaik aus Kulturen, Musik und Sprachen. Diese Vielfalt findet ihren musikalischen Ausdruck in dem 70-minütigen mehrsprachigen Oratorium »Centones Maea Urbi«, einem Werk, das auch als endgültiger Durchbruch der Komponistin angesehen werden kann.
Seit über 50 Jahren ist der Kaunas State Choir eines der renommiertesten litauischen Vokalensembles. Er ist stolz darauf, von mehr als 70 litauischen und ausländischen Dirigenten geleitet worden zu sein, und seine Diskografie umfasst mehr als 60 Alben. Sein künstlerischer Leiter und Chefdirigent, der litauische Kultur- und Kunstpreisträger Professor Robertas Šervenikas interpretiert das zeitgenössische und auch das klassische Repertoire und wird oft eingeladen, sinfonische Kompositionen litauischer Komponisten zur Uraufführung zu bringen – oder auch Werke wie die beeindruckende Oper »Cornet« von Onutė Narbutaitė. Er hat mehrere Dutzend Alben mit zeitgenössischer Musik aufgenommen.
Das Litauische Nationalsinfonieorchester (LNSO), eines der bedeutendsten Musikensembles Litauens, ist seit seiner Gründung im Jahr 1940 Teil des kulturellen Lebens Litauens. Es nimmt regelmäßig am internationalen Festival für zeitgenössische Musik Gaida teil, bringt Werke litauischer Komponisten zur Uraufführung, wirkt an Aufnahmen mit und präsentiert litauische Musik in Live-Sendungen von Euroradio, ist aber auch international unterwegs und präsentiert sein Programm in Europa, Asien und Südamerika.
Rezensionen
"Onutė Narbutaitė (Jg. 1956) ist die wichtigste litauische Komponistin unserer Zeit. Ihr 1997 entstandenes Oratorium „Centones Meae Urbi“, für das sie noch im selben Jahr mit dem Litauischen Nationalpreis für Kunst und Kultur ausgezeichnet wurde, gilt als das Hauptwerk der Komponistin. Das Lithuanian National Symphony Orchestra und der Kaunas State Choir (Leitung: Robertas Šervenikas) haben das Oratorium jetzt für das Label Ondine auf höchstem Niveau neu eingespielt. Die Botschaft dieses vielschichtigen und buchstäblich vielstimmigen Werks ist heute aktueller denn je." (Südwest-Presse, Burkhard Schäfer)"Onutė Narbutaitė, die am 12. Juni ihr 70. Lebensjahr vollendete, ist die wichtigste litauische Gegenwartskomponistin. Dass es angesichts ihrer überragenden Bedeutung (nicht nur) für die baltische Musik kaum Alben ihrer Werke gibt, zumindest nicht hierzulande, ist ein Trauerspiel. Immerhin hat Ondine anlässlich ihres runden Geburtstags nun ihr Hauptwerk, das Oratorium „Centones Meae Urbi“ von 1997, neu eingespielt, für das die Komponistin noch im selben Jahr mit dem Litauischen Nationalpreis für Kunst und Kultur ausgezeichnet wurde. Das Werk, dessen Titel übersetzt lautet „Fetzen meiner Stadt“, taucht tief ein in die Geschichte von Litauens Haupt- und Narbutaitės Geburtsstadt Vilnius und nutzt dafür heterogene Textvorlagen aus verschiedenen Jahrhunderten und Sprachen, die Narbutaitė „wie eine Patchwork-Arbeit aus wie von der Wand abgerissenen Fetzen“ zu einem (viel-)stimmigen Gesamtbild zusammengefügt hat. Der Chor und die Solisten singen abwechselnd auf Litauisch, Polnisch, Latein, Jiddisch und Hebräisch und rekonstruieren die – wegen ihrer kulturell-religiösen Bedeutung auch „Jerusalem des Nordens“ genannte – Stadt als ein ebenso polyglottes wie polyphones und postmodernes Tongebilde von großer Eindringlichkeit und überragender Schönheit. Dass diese Aufnahme zu einer Sternstunde gerät, ist den zumeist litauischen Musikern zu verdanken, die hier ein echtes Heimspiel haben." (FONO FORUM, Burkhard Schäfer)
Disk 1 von 1 (CD)
Centones Meae urbi (Oratorium für Sopran, Bass, Chor und Orchester)
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1 Ouvertüre - The Poet's Return
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2 Autumn
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3 Winter
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4 Spring
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5 Summer
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6 The Poet's Farewell - Closing
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