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    2. Alle Rezensionen von Jeremy bei jpc.de

    Jeremy Top 10 Rezensent

    Aktiv seit: 28. August 2010
    "Hilfreich"-Bewertungen: 17864

    Bitte beachten Sie

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

    1544 Rezensionen

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    The Complete Fitzwilliam Virginal Book

    The Complete Fitzwilliam Virginal Book (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    09.07.2024
    Booklet:
    4 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Das "opus magnum" der frühenglischen Virginalmusik aus der Tudorzeit

    Das Fitzwilliam Book enthält 297 Kompositionen (erhältlich in 2 Bänden der Dover-Edition). Der renommierte niederländische Cembalospieler Pieter-Jan Belder, ein Schüler von van Asperen, hat Erfahrung mit Gesamtaufnahmen. So sind von ihm u.a. die kompletten Klaviersonaten von Scarlatti sowie die komplette Klaviermusik von Rameau und Soler auf LP/CD erhältlich. Belders ehrgeiziges Fitzwilliam-Projekt wurde vorerst auf Einzel-CDs/LPs innerhalb 8 Jahren eingespielt. Das Repertoire reicht von Miniaturen bis hin zu Werken von beinahe symphonischem Ausmass. Die Einspielung enthält Werke von grandioser Schönheit, aber auch von skurril britischem Witz. Insgesamt sind 25 Komponisten vertreten, so u.a. bekannte Namen wie Byrd, Gibbons, Tallis, Tomkins, Farnaby und Bull. Belders Ansatz ist durchwegs tadellos, mitreissend, fantasievoll und überzeugend. Die akustisch gelungenen Aufnahmen stammen aus diversen niederländischen Kirchen.
    The Bill Evans Album (180g)

    The Bill Evans Album (180g) (LP)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    08.07.2024
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5
    Pressqualität:
    5 von 5

    Eine Ergänzung zur LP-Edition dieser Einspielung

    Man beachte, dass auf der LP (wohl aus Gründen der Platzbeschränkung) nur 7 Tracks enthalten sind. Auf der CD-Edition sind jedoch 10 Tracks aufgespielt, mit 3 alternativen Versionen der ursprünglichen LP-Tracks. Die Zusatztracks sind insofern lohnend, als diese sich von den ursprünglich herausgebrachten Tracks ganz wesentlich unterscheiden.
    Meine Produktempfehlungen
    • The Bill Evans Album +3 The Bill Evans Album +3 (CD)
    Complete Studio Recordings

    Complete Studio Recordings (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    08.07.2024
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Das fantastische Red Garland Trio (1956-58). 9 LPs in einer 5-CD-Studiobox.

    Den Pianisten Red Garland (1923-1984) kennt man in der Jazzgeschichte vor allem als Mitglied des ersten Miles Davis Quintetts (1955-1958). Zusammen mit Trompeter Davis, dem Tenorsaxophonisten John Coltrane, Bassist Paul Chambers und Drummer Philly Joe Jones erlangte Garland damals Weltruhm. Gerne hätte Miles Davis damals den Pianisten Ahmad Jamal für sein Quintett engagiert. Doch Jamal war damals bereits Leiter eines auch kommerziell sehr erfolgreichen Trios und wies deshalb Davis' Offerte zurück. Doch mit Red Garland anstelle von Jamal bewies Davis sein legendär gutes Talent zum Rekrutieren von talentierten Mitspielern. Garland war ein Pianist, dessen Spielweise stark von Bud Powell geprägt war. Auch für jazzistische Laien ist Garland durch die häufige Verwendung von sog. Blockakkorden im Spiel der rechten Hand leicht erkennbar. Als einer der swingendsten Pianisten der Jazzgeschichte hat Red Garland zahlreiche "Jünger" beeinflusst, so etwa Bobby Timmons, Wynton Kelly und weitere. Und selbst der junge Herbie Hancock outete sich als "Lehrbube" von Garland, dem er nach eigenen Aussagen jazzistisch viel verdankte. neben seiner Tätigkeit bei Miles Davis leitete Garland sein eigenes Trio von 1956 bis 1958 (mit Bassist Paul Chambers und Drummer Art Taylor). Die unverzichtbaren Trioplatten waren in der Folge heiss begehrt (und kosteten mich als junger Jazzaficionado damals das ganze Sackgeld). Diese 9 Studio-LPs liegen in der vorliegenden 5-CD-Box nun zu einem unschlagbaren Schnäppchenpreis vor. Meine wärmste Empfehlung!!
    The Bill Evans Album

    The Bill Evans Album (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    07.07.2024
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Meine persönliche Ergänzung zu dieser grossartigen Einspielung

    Jazzmusiker und -kenner nach der persönlichsten aller Bill-Evans-Einspielungen befragt, erwähnten oft die vorliegende CD/LP mit lauter Kompositionen, welche das Bill Evans Trio (Evans, Piano und Rhodes-e-piano; Eddie Gomez, Bass; Marty Morell, Drums) in den frühen 1970er Jahren für das Label Columbia eingespielt hatte. Die gelungene Einspielung gewann in der Folge Auszeichnungen ad lib., darunter auch einen "Grammy Award". Dabei ist zu bedenken, dass Evans jeden von ihm gespielten Song, ob Standard, Jazzstandard, Volkslied (wie etwa die hervorragende und ergreifende Aufnahme "Waltz For Debby" mit der schwedischen Sängerin Monica Zetterlund belegt), ja selbst einen musikalisch zuvor etwas fragwürdigen Tagesschlager wie etwa "Little Lulu" so zu individualisieren und reharmonisieren verstand, als stammte er von Evans. "The Bill Evans Album" (mit Eddie Gomez, bass und Marty Morell, drums) gehört seit Jahren zu meinen Top-10-Einspielungen für die einsame Insel. Bei jedem Anhören entdecke ich Neues und Staunenswertes. Ergo meine wärmste Empfehlung anno 2024!
    Meine Produktempfehlungen
    • Waltz For Debby (SHM-CD) Waltz For Debby (SHM-CD) (CD)
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    Ray Bryant Plays(Ltd.Release)(

    Ray Bryant Plays(Ltd.Release)( (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    06.07.2024
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Eine legendäre Einspielung des Ray Bryant Trios

    Diese bluesig swingende, hervorragende und auch kommerziell sehr erfolgreiche Trio-CD des Ray Bryant Trios von 1959 (mit Ray's älterem Bruder Tommy Bryant am Bass und dem Drummer Oliver Jackson) erschien ursprünglich als LP auf dem Label "Signature". Die 12 gespielten Tunes (siehe Abbildung des CD-Covers mit den gespielten Titeln) sind alles Jazzklassiker, darunter die wunderschöne Eigenkomposition "Sneakin' Around" von Ray Bryant. Bluesig swingend und mit seinem typischen und charakteristischen Anschlag erinnert Bryant (1931-2011) an sein Vorbild Teddy Wilson aus der Swingepoche. Sein bluesiger Pianostil macht Bryant auch für nur gelegentliche Jazzhörer leicht identifizierbar.
    The Great Jazz Piano Of

    The Great Jazz Piano Of (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    06.07.2024
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Eine lohnende Wiederentdeckung

    Pianist Phineas Newborn wurde 1931 in Whiteville, Tennessee, geboren und spielte in den späten 1940er Jahren oft mit seinem Vater und anderen Verwandten in einer R&B-Band in Memphis. Mitte der 1950er Jahre wechselte er zum Jazz, nachdem er von Count Basie entdeckt wurde. Stilistisch erinnert er mich an den frühen Oscar Peterson.

    In den 1950er und 1960er Jahren nahm er regelmäßig als Bandleader und Sideman auf, bis Kritiker beanstandeten, dass er zu simpel (!!) und nicht modal und free spielte. Newborn verschwand aufgrund psychischer Probleme für einige Jahre in einer psychiatrischen Anstalt, kehrte aber 1969 für Aufnahmen und Tourneen zurück. Er starb 1989.

    The Great Jazz Piano of Phineas Newborn Jr. wurde 1961 und 1962 für Contemporary Records aufgenommen. Die Titel 1-4 stammen von November 1961, während die Titel 5-8 im September 1962 aufgenommen wurden.

    Tracks 1-5 (1962): Phineas Newborn Jr. (p), Leroy Vinnegar (b) and Milt Turner (dm).
    Tracks 6-8 (1961): Phineas Newborn Jr. (p), Sam Jones (b) and Louis Hayes (dm).


    Hier die gespielten Titel:

    Celia (Bud Powell)
    This Here (Bobby Timmons)
    Domingo (Benny Golson)
    Prelude to a Kiss (Duke Ellington)
    Well, You Needn't (Thelonious Monk)
    Theme for Basie (Phineas Newborn)
    New Blues (Newborn)
    Way Out West (Sonny Rollins)
    Four (Miles Davis
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    Plays + Bonus

    Plays + Bonus (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    05.07.2024
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Eine klassische Pianotrio-Einspielung

    Diese hervorragende und auch kommerziell erfolgreiche Trio-CD des Ray Bryant Trios von 1959 (mit Ray's Bruder Tommy Bryant am Bass und dem Drummer Oliver Jackson) erschien ursprünglich als LP auf dem Label "Signature". Die 12 gespielten Tunes sind alles Jazzklassiker, darunter die wunderschöne Eigenkomposition "Sneakin' Around" von Ray Bryant. Bluesig swingend und mit seinem typischen und charakteristischen Anschlag erinnert Bryant (1931-2011) an sein Vorbild Teddy Wilson aus der Swingepoche. Sein bluesiger Pianostil macht Bryant auch für nur gelegentliche Jazzhörer leicht identifizierbar. Die vorliegende CD enthält als Bonus Bryants wohl bekannteste Komposition "Little Susie", einen groovigen Blues, den er seinem Töchterchen gewidmet hatte. Die vorliegende Version von "Little Susie" ist eine Auskoppelung aus einer 2-seitigen EP-Platte, welche ursprünglich für das Abspielen in der sog. Jukebox von Restaurants konzipiert war. Die LP-Version von "Little Susie" findet sich auf der gleichnamigen CD in meinen Produktempfehlungen.
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    Sudokujumbo 37

    Eberhard Krüger
    Sudokujumbo 37 (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    05.07.2024

    Empfehlenswert für Anfänger bis Sudokumeister...

    ... und dazu preislich unschlagbar günstig! Die 5 Schwierigkeitsstufen von 1 (sehr leicht) bis 5 (sehr schwierig) sind methodisch/didaktisch hervorragend aufgebaut. Stufen 1, 2 und 3 sind durch Scannen der Zeilen und Spalten lösbar, doch Schwierigkeit zunehmend von 1 bis 3. Stufe 4 erfordert meistens (mit Ausnahmen, wo's auch ohne geht) die Aufstellung aller Möglichkeiten in den noch leeren Feldern, gelegentliches Suchen nach offenen oder versteckten 2-er Gruppen nötig. Bei Stufe 5 (Zeitaufwand oft Stunden bis Tage, zumindest für mich!) sind zusätzlich (und oft) auch versteckte 3-er Gruppen zu suchen (recht zeitraubend und nervend!), sowie X-Wing (oft mehrmals pro Sudoku nötig). Die einzelnen Quadrätchen des Sudokus sind gross genug, um fehlende Ziffern hineinzuschreiben. Und das Papier lässt sich gut radieren (wichtig!). Der methodische Aufbau und die Steigerung der Schwierigkeiten in den Stufen sind zudem vorbildlich.
    We Three

    We Three (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    05.07.2024
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Eine der allerbesten Pianotrio-CD

    ... in einer zeitlos fantastischen Einspielung von 1958. Der Pianist Phineas Newborn (1931-1989), Bassist Paul Chambers (1935-1969) und der 99-jährige Drummer Roy Haynes (geb.1925) in einer meiner 10 Jazzfavoriten-CD für die einsame Insel! Swinging modern Bebop at it's absolute Best!!! Die 6 gespielten Titel, Jazzklassiker allesamt, stammen von Pianist Ray Bryant (Reflection und Sneakin' Around), Phineas Newborn (Sugar Ray, eine Hommage an den Schwergewichtsboxer Sugar Ray Robinson), einem mir unbekannten Komponistenduo (Solitaire), Avery Parish (After Hours), Tadd Dameron (Our Delight). Der namhafte Jazzkritiker Leonard Feather kürte 1965 Phineas Newborn zum wichtigsten der damals aktuellen Jazzpianisten. Und auch für die Pianisten Oscar Peterson, Teddy Wilson, George Shearing, Harold Mabern, Kenny Drew jr., ja selbst für Chick Corea und Herbie Hancock, plus viele andere mehr war Newborn ein unbestrittener Gigant und ein Vorbild des Jazzpianos. Newborn verstarb, von der Oeffentlichkeit und auch einer weiteren Jazzwelt beinahe vergessen, mental und psychisch angeschlagen im Alter von lediglich 58 Jahren.
    Four Classic Albums

    Four Classic Albums (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    04.07.2024
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Eine kleine Präzisierung zu den enthaltenen Tracks

    Auf dieser äusserst preisgünstigen, also empfehlenswerten 2 CD-Kompilation finden sich drei klassische Einspielungen des Pianisten Ray Bryant (1931-2011): "Ray Bryant Trio"(rec. 1956 mit Wyatt Ruther, Bass und abwechselnd den drei Drummern Kenny Clarke, Osie Johnson und Jo Jones, dazu in 2 Tracks dem Perkussionisten Candido). Auch die Erfolgs-Einspielung "Little Susie" (1959/1960) wurde im Trio eingespielt, mit Bryants Bruder Tommy am Bass und den Drummern Oliver Jackson resp. Eddie Locke. "Alone With The Blues"(aufgenommen 1958) ist eine Pianosolo-Einspielung. "Hollywood Jazz Beat"(1962), die letzte Einspielung dieses Sets, fällt für meinen Geschmack aus der Reihe: Ray Bryant in kommerziellen easy-listening Tracks begleitet von einem Grossorchester mit Streichern unter der Leitung des Arrangeurs und Dirigenten Richard Weiss. Meine detailliertere Bewertung: Für die drei ersten Einspielungen: Musik 5 Sterne. Für die 4. Einspielung: Musik 3 Sterne.
    We Three (SHM-CD)

    We Three (SHM-CD) (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    02.07.2024
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Eine Trio-Einspielung der Extraklasse

    ... in einer zeitlos fantastischen Einspielung von 1958. Der Pianist Phineas Newborn (1931-1989), Bassist Paul Chambers (1935-1969) und der 99-jährige Drummer Roy Haynes (geb.1925) in einer meiner 10 Jazzfavoriten-CD für die einsame Insel! Swinging modern Bebop at it's absolute Best!!! Die 6 gespielten Titel, Jazzklassiker allesamt, stammen von Pianist Ray Bryant (Reflection und Sneakin' Around), Phineas Newborn (Sugar Ray, eine Hommage an den Schwergewichtsboxer Sugar Ray Robinson), einem mir unbekannten Komponistenduo (Solitaire), Avery Parish (After Hours), Tadd Dameron (Our Delight). Der namhafte Jazzkritiker Leonard Feather kürte 1965 Phineas Newborn zum wichtigsten der damals aktuellen Jazzpianisten. Und auch für die Pianisten Oscar Peterson, Teddy Wilson, George Shearing, Harold Mabern, Kenny Drew jr., ja selbst für Chick Corea und Herbie Hancock, plus viele andere mehr war Newborn ein unbestrittener Gigant und ein Vorbild des Jazzpianos. Newborn verstarb, von der Oeffentlichkeit und auch einer weiteren Jazzwelt beinahe vergessen, mental und psychisch angeschlagen
    im Alter von lediglich 58 Jahren.
    Peggy Guggenheim und der Traum vom Glück

    Sophie Villard
    Peggy Guggenheim und der Traum vom Glück (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    01.07.2024

    Ein etwas fragwürdiger Roman

    Die beiden ausführlichen Rezensionen von "Kerstin 1975" und "anonym" waren für mich nach der Lektüre des Romans von Sophie Villard über die turbulenten Zeiten in Europa (Paris und London) ab 1937 bis 1942 und Manhattan recht hilfreich. Die Literaten und Maler u.a. Joyce, Beckett, Cocteau, Kandinsky, Tanguy, Ernst und andere werden aus der Sicht von Peggy Guggenheim für meinen Geschmack allerdings etwas (allzu) fragwürdig porträtiert. So genügt der Autorin des Romans etwa die Beschreibung des Brusthaars von Samuel Beckett bei weitem nicht. Sophie Villard lässt uns als Voyeure tiefer in Becketts Anatomie blicken etc. etc. Gestört habe ich mich aber auch an den vielen Stellen mit den völlig aus der Luft gegriffenen Sätzen mit direkter Rede. Kurz: Das Porträt einer reichen und auch reichlich naiven jüdischen Salonlöwin mit ihren endlosen Beziehungs- und Bettgeschichten, welche aber punkto Kunst immerhin Beachtliches geleistet hatte.








    Romance Of The Moon

    Romance Of The Moon (CD)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    30.06.2024
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    3 von 5

    Ein fragwürdiger musikalischer Umgang mit der Poesie von Garcia Lorca

    Die Jazzcombo italienischer Musiker agiert deutlich besser, als der obige Gross-Blabla-Text befürchten lässt, welcher mir weitgehend unverständlich ist und auch zur Musik überhaupt nix beiträgt (zur Erheiterung den Text unbedingt lesen!). So bleibt mir z.B. im Hinblick auf die gespielte Musik unklar, was Eckemoff, die wohl den Text zu verantworten hat (und wohl noch stolz auf ihr Geschreibsel ist), meint, wenn sie zu Protokoll gibt " Diszipliniert und frei bewohnen diese Musiker Eckemoffs betörende Themen mit der destillierten Intensität von Lorcas Gedichten". Des Stumpfsinns ist kein Ende! Mehr im Text oben. Doch die 4-köpfige Jazzcombo agiert weitgehend autonom, ohne sich von Eckemoffs fragwürdigem Geklimper auf dem Klavier stören zu lassen. Doch von Paolo Fresu und Co. gibt es deutlich Interessanteres und jazzmässig stimmigeres auf Tonträgern als "Romance Of The Moon".
    Ame No Hi No Bill Evans

    Ame No Hi No Bill Evans (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    30.06.2024
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Ein Sampler von Bill Evans Aufnahmen...

    ...mit den folgenden Tracks von bereits erschienen Titeln:

    1 Bill Evans– Here's That Rainy Day
    2 Monica Zetterlund & Bill Evans– Come Rain Or Come Shine
    3 Bill Evans– Little Lulu
    4 Bill Evans– I Fall In Love Too Easily
    5 Bill Evans & Jim Hall– Dream Gypsy
    6 Tony Bennett & Bill Evans– Some Other Time
    7 Bill Evans– I'm Getting Sentimental Over You
    8 Stan Getz & Bill Evans– Melinda
    9 Bill Evans Trio*– Quiet Light
    10 Bill Evans– On Green Dolphin Street
    11 Bill Evans With Jeremy Steig– Love Theme From "Spartacus"
    12 Bill Evans– Emily
    13 Bill Evans– The Dolphin - After
    14 Bill Evans Trio– Very Early
    15 Cannonball Adderley With Bill Evans– Waltz For Debby
    16 Bill Evans– A Time For Love
    We Three

    We Three (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    30.06.2024
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Ein grandioses Pianotrio,...

    ... in einer zeitlos fantastischen Einspielung von 1958. Der Pianist Phineas Newborn (1931-1989), Bassist Paul Chambers (1935-1969) und der 99-jährige Drummer Roy Haynes (geb.1925) in einer meiner 10 Jazzfavoriten für die einsame Insel! Swinging Bebop at it's absolute Best!!! Die 6 gespielten Titel, alles Jazzklassiker, stammen von Ray Bryant (Reflection und Sneakin' Around), Phineas Newborn (Sugar Ray), dem mir unbekannten Team von King Guion und Carl Nutter (Solitaire), Avery Parish (After Hours), Tadd Dameron (Our Delight). Der Jazzkritiker Leonard Feather kürte 1965 Phineas Newborn zum wichtigsten aktuellen Jazzpianisten. Und auch für die Pianisten Oscar Peterson, Teddy Wilson, Chick Corea, Herbie Hancock, George Shearing, Harold Mabern, Kenny Drew jr. und viele andere war Newborn ein unbestrittener Gigant des Jazzpianos. Mental und physisch angeschlagen war ihm leider nur ein Leben von 58 Jahren vergönnt.
    Alles kein Zufall

    Elke Heidenreich
    Alles kein Zufall (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    30.06.2024

    Kurzfutter zum Lesen und Staunen...

    ...auf 234 Seiten Text. Die Geschichten sind alphabetisch geordnet, von "Allein" bis "Zufall". Und oft nur einen einzigen Satz lang, will sagen: kurz. Elke Heidenreichs Sammelsurium regt an, sich selbst aus allem und jedem, was man selbst erlebt, erfahren, gesehen, gehört, geträumt hat, was erfreut oder ärgert etc., eine Geschichte auszudenken, resp. die erfahrene kleine oder auch grössere Welt und Umwelt in Geschichten zu verpacken. Zugleich auch eine höchst anregende Art, selbst tätig zu werden, auch wenn daraus keine Publikation in der Reihe des "Fischer Verlags" folgen muss.
    Alles kein Zufall

    Elke Heidenreich
    Alles kein Zufall (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    29.06.2024

    Kurzfutter à discrétion...

    ...auf 234 Seiten Text. Die Geschichten sind alphabetisch geordnet, von "Allein" bis "Zufall". Und oft nur einen einzigen Satz lang, will sagen: kurz. Elke Heidenreichs Sammelsurium regt im optimalen Fall an, sich selbst aus allem und jedem, was man selbst erlebt, erfahren, gesehen, gehört, geträumt hat etc., eine Geschichte auszudenken, resp. die erfahrene Welt und Umwelt in Geschichten zu verpacken. Eine höchst anregende Art, selbst tätig zu werden, auch wenn daraus keine Publikation in der Reihe des "Fischer Verlags" folgen muss.
    In The Shadow Of A Cloud

    In The Shadow Of A Cloud (CD)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    29.06.2024
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    3 von 5

    Eine russische Pianistin im Clinch mit mit arrivierten NYC-Top-Jazzmusikern

    Die Crew, welche die unermüdliche russischstämmige Pianistin Yelena Eckermoff für diese Aufnahmesession mit vier Topmusiker aus der aktuellen New-York-Szene (wohl für einen beachtlichen Betrag!) ins Studio verpflichtet hat, erledigt ihren "Dienst nach Vorschrift" höchst professionell. Die musikalische Interaktion geschieht vorwiegend, ohne dass sich Saxophonist Chris Potter, Gitarrist Adam Rogers, Bassist Drew Gress und Drummer Gerald Cleaver von den jazzistisch höchst fragwürdigen und musikalisch eher läppischen und uninspirierten Einwürfen von Eckemoff gross stören lassen. Der obige Text verspricht eine "ungewöhnliche Lyrik", doch diese konnte ich beim besten Willen auf der Einspielung nicht eruieren. Und was daran "optimistisch" resp. "versiert" ist, blieb mir bis dato auch schleierhaft. Doch Bassist Drew Gress meinte, immerhin sei das Honorar in Ordnung gewesen. Und auch die Improvisationen tönen für mein Ohr alles andere als "gewagt". Den "raffinierten Sinn für Form" entdecke ich hoffentlich auch noch, weiss aber bis heute nicht, wo sich der versteckt hat.
    Adventures Of The Wildflower

    Adventures Of The Wildflower (CD)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    27.06.2024
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    3 von 5

    Jazz für alle verliebten Gartenbotaniker und solche, die es werden wollen

    Der obige Text ist eine Lachnummer. Doch die Lektüre lohnt sich unbedingt. Da ist unter viel anderem sprachlichem Stuss etwa die Schreibe von (bitte anschnallen) einer anthropomorphen Akeleiblüte namens Columbine auf dem Weg von Geburt zum Tod samt Wiedergeburt. Und zuvor lernte die Akelei Columbine sogar, mit ihren Gartenfreunden zu kommunizieren via abgesonderte geruchsintensive Chemikalien notabene. Doch was dies und viel mehr noch alles mit "Musik" und "Jazz" zu tun hat, vernimmt die interessierte und geneigte Leserschaft bei der Eckemoffschen Märchenerzählung im obigen Text. Wie dieser und die zugehörige Musik der neuen Wahlheimat in den USA ein Angebot an eine positive Stimmung machen soll, ist für mich nicht nachzuvollziehen, steht aber so geschrieben. Den Soundtrack zu diesem Geschreibsel findet sich auf der Doppel-CD von Frau Eckemoff, auf der sich die finnische Jazzgruppe redlich Mühe gibt, trotz Eckemoffs ausschweifenden pianistischen Allüren zurechtzukommen. 4 Sterne für die finnische Jazzgruppe, 2 Sterne für die Pianistin, ergo 3 Sterne für die Musik.
    Live At The Montreux Jazz Festival '99

    Live At The Montreux Jazz Festival '99 (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    28.06.2024
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Ein grandioser Pianovirtuose

    Kenny Drew jr. war ein Jazzpianist, welcher mich punkto Technik an den unterschätzten Phineas Newborn erinnert (siehe Produktempfehlung). Er galt als einer der erstaunlichsten Blattleser, der, klassisch ausgebildet, auch die schwierigsten klassischen Kompositionen (etwa von Ravel, Debussy, Rachmaninoff) "prima vista" und im Originaltempo meisterte. Nach dem Klassikstudium in New York widmete er sich auch dem Jazz, als Sideman und auch Leiter eigener Combos und als Solopianist. Doch zeitlebens konnte Drew überhaupt nicht mit Geld umgehen. Er verstarb mit nur 56 Jahren, völlig mittellos und unbeschäftigt, angeblich an Diabetes. Sein musikalisch etwas fraglicher Erfolg mag darauf zurückzuführen sein, dass sein technisches Ausnahmetalent einem vom Durchschnittshörer leicht erkennbaren Instrumentalstil im Wege stand. Doch diese Einspielung vom Jazzfestival Montreux ist und bleibt ein grossartiges Dokument eines grossen Jazzpianisten.
    Meine Produktempfehlungen
    • We Three (SHM-CD) We Three (SHM-CD) (CD)
    • A World Of Piano! (SHM-CD) A World Of Piano! (SHM-CD) (CD)
    Adventures Of The Wildflower

    Adventures Of The Wildflower (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    28.06.2024
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    3 von 5

    Ein musikalische Märchenerzählung

    Der obige Text ist, zumindest für mich, eine märchenhafte Lachnummer. Doch die Lektüre lohnt sich unbedingt. Da ist unter viel anderem sprachlich schwer verständlichen Stuss etwa die Schreibe von (bitte anschnallen) einer anthropomorphen Akeleiblüte namens Columbine auf dem Weg von Geburt zum Tod samt Wiedergeburt. Und zuvor lernte die Akelei Columbine sogar, mit ihren Gartenfreunden zu kommunizieren via abgesonderte geruchsintensive Chemikalien notabene. Was dies und viel mehr noch alles mit "Musik" und "Jazz" zu tun hat, vernimmt die interessierte und geneigte Leserschaft bei der Eckemoffschen Märchenerzählung im obigen Text. Doch wie dieser und die zugehörige Musik der neuen Wahlheimat in den USA ein Angebot an eine positive Stimmung machen soll, ist für mich nicht nachzuvollziehen, steht aber so geschrieben. Den Soundtrack zu diesem Geschreibsel findet sich auf der Doppel-CD von Frau Eckemoff, auf der sich die finnische Jazzgruppe redlich Mühe gibt, trotz Eckemoffs ausschweifenden pianistischen Allüren zurechtzukommen. 4 Sterne für die finnische Jazzgruppe, 2 Sterne für die Pianistin, ergo 3 Sterne für die Musik.
    Colors

    Colors (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    27.06.2024
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Freies Präludieren zu zweit

    Als Jazz kann man diese Duo-Einspielung nicht bezeichnen, eher als sog. "stream of conciousness"-Musik, als eine Art freies Präludieren aus dem Moment heraus, angereichert mit vielen Versatzstücken aus dem Repertoire der romantischen Konzertmusik. Der obige Klappentext ist etwas gar üppig geraten und half mir wenig zum Verständnis der Musik. Der Perkussionist Manu Katchu lohnt ein genaues Zuhören.
    Desert

    Desert (CD)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    26.06.2024
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    3 von 5

    Mittelprächtig

    Die renommierte Begleitgruppe agiert äusserst professionell, haut den Hörer aber nicht vom Stuhl. Doch die Pianistin Yelena Echemoff ist und bleibt leider bestenfalls mittelprächtig. Ergo: 4 Sterne für Paul McCandless, Arild Andersen und Peter Erskine. Je 1 Stern für die Kompositionen und für Eckemoff. Ergibt 4+1+1 Sterne geteilt durch 3, also 2 Sterne für die Musik.
    Desert

    Desert (CD)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    26.06.2024
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    3 von 5

    Kurz und bündig: mittelprächtig

    Die renommierte Begleitgruppe agiert professionell, haut den Hörer aber nicht vom Stuhl. Doch die Pianistin Yelena Echemoff ist und bleibt leider bestenfalls mittelprächtig. Ergo: 4 Sterne für Paul McCandless, Arild Andersen und Peter Erskine. Je 1 Stern für die Kompositionen und für Eckemoff. Ergibt 4+1+1 Sterne geteilt durch 3, also 2 Sterne für die Musik.
    Flying Steps

    Flying Steps (CD)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    24.06.2024
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    2 von 5

    Eine geradezu exemplarische Pianotrio-CD,....

    ...für Jazzaspiranten zur Illustration, wie man es nicht machen sollte! Ergo, eine Einspielung auch, die besser unterblieben wäre. Die nimmermüde exilrussische "Alleskönnerin" in Sachen Kunst (nach eigenen Aussagen u.a. in Malerei, Lyrik, Märchenerzählerin, Konzeptkünstlerin multimedialer Kunst aller Art etc.) namens Yelena Eckemoff, wagt sich hier als (nach eigenen Aussagen) klassisch vorgebildete Pianistin auch an Jazz. Für diese Trioeinspielung waren ihr als Sidemen das seit Jahren bestens eingespielte Gespann von Weltklassedrummer Peter Erskine und Bassist Darek Oleszkiewicz gerade gut genug (wohl zu einem horrend hohen Mietpreis?). Elemoff hat wenig bis keine Ahnung von Jazz, schlechtes Timing, swingt nicht, tönt zickig, Soloaufbau mangelhaft, kennt die sog "Jazzlanguage" kaum etc. Die exzellente Rhythmusgruppe dämpft resp. verhindert den kompletten Absturz durch die sehr behutsame Begleitung. Doch wer das Peter Erskine Trio (mit Pianist Alan Pasqua) in Topform erleben möchte, sei auf die CD in der Produktempfehlung (unten) verwiesen.
    Meine Produktempfehlungen
    • Live In Italy Live In Italy (CD)
    451 bis 475 von 1544 Rezensionen
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